Wohngebäudeversicherung Vergleich & Test der Kosten

Wohngebäudeversicherungen Vergleiche der Kosten

Für die meisten Bauherren oder Käufer von Wohnhäusern oder Eigentumswohnungen ist ihre Immobilie die größte Anschaffung und das größte finanzielle Risiko ihres Lebens. Um bei Unglücken, wie beispielsweise Bränden oder Sturmschäden, keinen wirtschaftlichen Ruin und den Verlust des Zuhauses erleiden zu müssen, ist der Abschluss einer Wohngebäudeversicherung und dessen Tarife sehr zu empfehlen. Im Hinblick auf die Folgen des Klimawandels muss außerdem mit häufigeren extremen Wetterlagen gerechnet werden. Dadurch wird eine zusätzliche Gebäudeversicherung oder Hausratversicherung, die auch die sog. Elementarschäden abdeckt, sinnvoll. Doch der Versicherungsnehmer muss die Angbebote der Versicherer genau vergleichen.

Nutzen Sie die günstigen Online-Konditionen und wählen zwischen den besten und leistungsstärksten Tarifen aus. Dabei stehen hier auch die aktuellen Testsieger zur Auswahl. 

Test Wohngebäudeversicherung im DISQ Vergleich

  • 1 HUK-Coburg 85,7 sehr gut
  • 2 DEVK 83,9 sehr gut
  • 3 Bruderhilfe 82,2 sehr gut
  • 4 Interlloyd 79,0 gut
  • 5 Allianz 75,9 gut
  • 6 Ergo 75,4 gut
  • 7 Axa 70,8 gut
  • 8 HDI 69,1 befriedigend
  • 9 Concordia 66,8 befriedigend
  • 10 Debeka 66,1 befriedigend
  • 11 VHV 65,7 befriedigend
  • 12 Arag 53,1 ausreichend

Leistung/Versicherungsausstattung der Wohngebäudeversicherungen laut n-tv

Im Bereich Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen werden von der DISQ folgende Testsieger ausgezeichnet:

  • Interlloyd 98,0 1
  • VHV 74,5 2
  • Bruderhilfe 73,0 3
  • HUK-Coburg 73,0 3
  • Ergo 61,1 5
  • DEVK 57,1 6
  • Debeka 54,3 7
  • ARAG 51,0 8
  • Generali 47,8 9
  • HDI 47,0 10
  • Axa 46,0 11

Wohngebäudeversicherungen Vergleichskosten: Schutz für das Eigenheim

Wohngebäudeversicherung Kosten

Wohngebäudeversicherung Kosten

Niemand kann sich vollständig gegen Unglücke schützen. Aber es gibt eine Reihe von Risiken, gegen die sich Besitzer von Wohnhäusern und Eigentumswohnungen zumindest finanziell absichern können und die in einer klassischen Wohngebäudeversicherung abgedeckt werden. Dabei handelt es sich um Schäden, die durch einen Brand, Hagel, Sturm oder Leitungswasser entstehen. Versichert sind aber auch Schäden durch Explosionen oder einen Flugzeugabsturz.

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Keine überflüssige Versicherung

Das wird am Beispiel der Hagelschäden deutlich, die das Tief „Andreas“ im Juli 2013 in Deutschland angerichtet hat: Insgesamt wurden für 910.000 Schadensfälle mehr als 2,7 Milliarden Euro an die Versicherten ausgezahlt. Davon entfielen 460.000 Schäden an Unternehmen und Wohngebäuden mit einer Gesamt-Schadenssumme von 1,8 Milliarden Euro. Allein im Monat September 2011 wurden Sachschäden in Höhe von 260 Millionen Euro aus der Wohngebäudeversicherung reguliert, die durch Hagelschauer entstanden waren. Weitere Infos zum Anbieter HUK.

Vom kleinen Gebäudeschaden bis zum Totalverlust

Die Wohngebäudeversicherung haftet nicht nur , wenn es darum geht, entstandene Schäden auszugleichen. Sie übernimmt auch Maßnahmen, die dazu dienen, eine Vergrößerung der Schäden zu verhindern. Diese werden als Schadensabwendungs- und Schadenminderungskosten und können leicht Größenordnungen von mehreren Tausend Euro erreichen. Kommt es zu so gravierenden Gebäudeschäden, dass nur ein Abriss sinnvoll ist, begleicht die Wohngebäudeversicherung die Abbruch- und Aufräumkosten und stellt so viel Geld bereit, dass das Haus wieder aufgebaut werden kann.

Der Klimawandel steigert die Zahl der Naturkatastrophen

Mit der Elementarversicherung haben Versicherungskunden eine Absicherung bei Naturkatastrophen wie z. B. Erdrutschen oder -beben, Lawinen, Rückstau, Schneedruck oder Überschwemmungen durch Hochwasser. Die Elementarschadenversicherungen werden meistens als Komplettlösung angeboten, die Absicherung einzelner Risiken ist eher selten. Sie sind in der Regel eine Ergänzung zu einer bestehenden Wohngebäudeversicherung und können nicht separat abgeschlossen werden.

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Elementarschadenversicherungen für Versicherungskunden

Einzelne Risikogruppen sind grundsätzlich vom Abschluss einer Elementarversicherung ausgenommen. Dazu gehören die Immobilienbesitzer, die bereits Leistungen aus einer Elementarschadenversicherung in Anspruch genommen haben und diejenigen, deren Haus oder Wohnung sich in einer als gefährdet eingestuften Gegend befindet. Anrainer der Elbe in Dresden kommen deshalb als Nutznießer einer solchen Versicherung nicht in Betracht. Eine Ausnahme sind nur Inhaber von DDR-Policen.

Photovoltaik- und Solarthermieanlagen extra berücksichtigen

Solaranlagen erreichen schnell eine Größe, die im üblichen Umfang einer Wohngebäudeversicherung nicht mehr enthalten ist. Versicherte sollten sich deshalb an ihr Versicherungsunternehmen wenden und ggf. hierfür eine zusätzliche Police abschließen. Dann sind auch Schäden, die z. B. durch Sabotage, Diebstahl, Ertragsausfall, Kurzschluss, verschmorte Leitungen oder Fahrlässigkeit entstanden sind, abgedeckt. Hier gibt es weitere Informationen für Bauherrn.

Die wesentlichen Faktoren für die jährliche Beitragsberechnung

Für die Versicherer sind der Wohnort (Postleitzahl), das unmittelbare Wohnumfeld wegen einer möglichen Gefährdung (z. B. Betriebe, die mit feuergefährlichen Stoffen arbeiten), die Bauartklasse (Massiv- oder Fertigheus, Art der Bedachung) und das Alter des Hauses interessant. Außerdem wird nach der Nutzungsart (geschäftlich oder privat) sowie der Nutzungshäufigkeit gefragt. Ein wichtiges Element, um den Versicherungsbeitrag zu ermitteln, ist der „Versicherungswert 1914“.

Die Ermittlung des Versicherungswerts 1914

Hier geht es um den Wert, den die Wohnimmobilie 1914 gehabt hätte. Er wird mithilfe eines jährlich neu vom Statistischen Bundesamt festgelegten Baupreisindex‘ multipliziert. Daraus ergibt sich dann der aktuelle Wert bei einem Wiederaufbau des versicherten Gebäudes. Hieran ist bemerkenswert, dass der Wiederaufbau nach dem derzeitigen Stand der Technik der Technik, das neue Haus also automatisch wertvoller ist als das alte.

Ein Beispiel für die Berechnung des Wiederaufbauwerts

Für ein 2007 fertiggestelltes Wohnhaus mit einem Gebäudewert von 250.000 Euro wird dieser Betrag durch den Baukostenindex dividiert, um den Versicherungswert 1914 zu erhalten. Der Baukostenindex lag für das Jahr 2007 bei 10,69. Aus dieser Berechnung ergibt sich ein Versicherungswert von rund. 23.400 Mark. Sollte sechs Jahre später ein derart gravierender Schadensfall eintreten, dass nur noch ein Neuaufbau möglich ist, wird der Wiederaufbauwert ermittelt, indem der Versicherungswert 1914 mit dem Baukostenindex 12,63 des Jahres 2013 multipliziert wird. Aus der Berechnung 23.400 x 12,63 ergeben sich dann 295.000 Euro Wiederaufbauwert, die die Versicherung für den Neubau zur Verfügung stellt.

Alternative Möglichkeiten zur Bestimmung des Versicherungswerts 1914

Beratungsstellen stellen Hilfen zur Verfügung, mit deren Hilfe der Wert ermittelt werden kann. Der Bund der Versicherten hat beispielsweise unter Bund der Versicherten einen Ermittlungsbogen zum Download bereitgestellt. Ein eigens beauftragter Bausachverständiger stellt den Versicherungswert 1914 fest. Die Kosten hierfür müssen vom Eigentümer der Immobilie übernommen werden und werden auch im Fall eines Vertragsabschlusses nicht von der Versicherung erstattet.

Reihenhaus oder Wohnung gekauft 2017

Wenn eine Wohnimmobilie gekauft wurde, tritt der neue Eigentümer zunächst automatisch in die bereits bestehende Wohngebäudeversicherung ein. Es ist nicht anzuraten, den für diese Versicherung bestehenden Versicherungswert 1914 ungeprüft zu übernehmen. Wenn er zu hoch angesetzt wurde, werden dauerhaft zu hohe Beiträge gezahlt, bei einem zu geringen Beitrag reicht die Versicherungssumme nicht aus, um ggf. einen Wiederaufbau zu bezahlen. Da mit dem Kauf einer Gebrauchtimmobilie meistens auch bauliche Veränderungen einhergehen, sollten wertsteigernde Um-, Aus- oder Anbauten der Versicherung gemeldet werden.

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Ungefähre Kosten der Police lassen nicht pauschal berechnen

Es wäre fatal, hier nur auf den günstigsten Versicherungsbeitrag zu schauen. Die Konditionen der einzelnen Wohngebäudeversicherungen unterscheiden sich sehr, sodass zunächst überlegt werden sollte, auf welche Versicherungsbestandteile nicht verzichtet werden kann und welche entbehrlich sind. Ein besonderes Augenmerk muss dabei auf die genauen Vertragsbedingungen geworfen werden: Hier steht, welche Kosten nicht übernommen werden.

Welche Versicherungen die Stiftung Warentest empfiehlt

Die AXA hat insgesamt am besten abgeschnitten, Beschäftigte des öffentlichen Dienstes waren bei der DBV am besten aufgehoben. Dagegen können die Kunden der degenia in zahlreichen Fällen von einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis profitieren.

Wohngebäudeversicherungen Vergleiche der Kosten 2017

Wie viele Nutzer feststellen werden, wird mit einem hohen Versicherungsbeitrag bei einer Wohngebäudeversicherungs nicht zwangsläufig auch ein hochwertiger Schutz für das Gebäude an sich bezahlt. Daher sollten Kunden die Angebote der Versicherer genau vergleichen. Nur so lässt sich das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für eine Gebäudeversicherung herausfinden. Auch Leistungsausschlüsse können so besser erkenntlich gemacht werden. Jeder Immobilienbesitzer sollte auch über die zusätzliche Option der Elementarschadenversicherung oder einer zusätzlichen Hausratversicherung nachdenken.

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