Private Rentenversicherungen Vergleiche 2017

Wer im Alter nicht aufgrund der zu niedrigen gesetzlichen Rente seinen gewohnten Lebensstandart aufgeben möchte, sollte sich frühzeitig Gedanken über eine private Altersvorsorge machen. Aber nicht jede Rentenversicherung ist geeignet und vorteilhaft für den Kunden. Ein Vergleich hilft, einen Überblick über die vielfältigen Produkte der verschiedenen Anbieter zu bekommen.

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Private Rentenversicherungen Vergleiche 2017

Die gesetzliche Rente kann als Altersrente, Berufsunfähigkeitsrente oder Hinterbliebenenrente ausgezahlt werden. Sie dient im Rahmen des Sozialversicherungssystems jedoch nur der Absicherung von Angestellten. Selbstständige und Freiberufler sollten sich in jedem Fall mit einer freiwilligen oder privaten Rentenversicherung fürs Alter absichern. Aber auch Angestellte sind über eine gesetzliche Versicherung häufig noch nicht ausreichend versorgt. Der Abschluss einer privaten Rentenversicherung ist dringend zu empfehlen.

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Stiftung Warentest (Stand 2017)

In der Regel wird mit einer privaten Rentenversicherung zunächst eine reine Altersrente vereinbart. Berufsunfähigkeitsschutz und Hinterbliebenenrente können aber zusätzlich vereinbart werden. Es gibt staatlich geförderte Tarife wie die Riester-Rente oder die Rürup-Rente. Zudem hat der Kunde bei allen Tarifen die Wahl zwischen einer klassischen und einer fondsgebundenen Rente.

Einmalzahlung der Rente auch in 2017 nutzen

In Finanztest Ausgabe 10/2011 ist der aktuellste Test privater Rentenversicherungen von Stiftung Warentest veröffentlicht. Von 36 teilnehmenden Versicherungen sind 72 Produkte unter die Lupe genommen. Der Modellkunde im Test vereinbart eine Vertragslaufzeit von 30 Jahren und zahlt einen Jahresbeitrag von 1200 Euro ein. Das Ende des Vertrages fällt im 67. Lebensjahr mit dem Beginn der gesetzlichen Rente zusammen. Zusätzlich ist für die Ansparphase eine Beitragsrückgewähr im Todesfall und eine Rentengarantiezeit vereinbart.

Gesetzliche Absicherung im Vergleichsbericht

In Rentenversicherungsverträgen wird immer sowohl die garantierte als auch die prognostizierte Leibrente ausgewiesen. Letztere kommt der am Ende tatsächlich ausgezahlten Rente im Normalfall näher. Im Test ist jedoch nur die garantierte Leistung relevant.

Unisex-Tarife vergleichen

Da der Vorliegende Vergleich der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2011 stammt ist die 2012 gesetzlich festgelegte Gleichbehandlung von Männern und Frauen beim Abschluss von Versicherungen noch nicht berücksichtigt.

Die beste Absicherung für Beamte

Private Rentenversicherung Vergleich

Private Rentenversicherung Vergleich

Die getesteten Angebote sind auf vier Kriterien hin überprüft worden. Sie fließen zu unterschiedlichen Teilen in die Gesamtnote ein

  • 1. Rentengarantie: Die Höhe der garantierten Rente macht 40 Prozent des gesamten Qualitätsurteils aus. Die Rentengarantie wird vor Allem aus den erwirtschafteten Überschüssen des Versicherungsunternehmens gespeist.
  • 2. Anlageerfolg: Ebenfalls mit 40 Prozent wird der wirtschaftliche Erfolg, den der Versicherer am Kapitalmarkt erzielt, bewertet. Dieser Punkt steht in direktem Zusammenhang mit der garantierten Rentenzusage: Je größer der Anlageerfolg, desto größer die erwirtschafteten Überschüsse und desto höher die Rente.
  • 3. Flexibilität: Unter diesem Punkt wird geprüft, inwiefern die Modalitäten, unter denen ein Rentenversicherungsvertrag abgeschlossen wird, während der Laufzeit verändert werden können. Kann beispielsweise der Rentenbeginn verschoben werden? Oder können die Beitragszahlungen temporär ausgesetzt werden? Die Frage der Flexibiität bestimmt 10 Prozent der Endnote
  • 4. Transparenz: Die übrigen 10 Prozent gehen an den Punkt der Transparenz. Sowohl Beratung als auch die Klarheit in Verträgen sind hier gefragt.
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Im Testbericht bekommen die neun besten Tarife die Endnote “gut”. Hier gilt es aber trotz eines guten Testergebnisses in die Details zu schauen. Gerade die Flexibilität beeinflusst das Ergebnis mit 10 Prozent nicht wesentlich, kann aber für den Einzelnen ein wichtiges Entscheidungskriterium sein. So landet beispielsweise der Interrisk Tarif im Gesamturteil auf Platz drei, die Flexibilität ist aber mit “mangelhaft” bewertet.

  • 1. Platz: Debeka A1 mit 1,6 (“gut”)
  • 2. Platz: Huk24 RAGT24 mit 1,6 (“gut”)
  • 3. Platz: Interrisk (D) SLR1 RAGT24 mit 1,6 (“gut”)
  • 4. Platz: Europa E-R1 RAGT24 mit 2,0(“gut”)
  • 5. Platz: Huk-Coburg RAGT RAGT24 mit 2,0 (“gut”)
  • 6. Platz: Hannoversche R4M mit 2,3 (“gut”)
  • 7. Platz: WGV L1 mit 2,3 (“gut”)
  • 8. Platz: Asstell RMA112 mit 2,4 (“gut”)
  • 9. Platz: HanseMerkur R 2011S mit 2,4 (“gut”)
  • 10. Platz: mamax RE (09) mit 2,6 (“befriedigend”)

Die Versicherungen Generali, VHV und R+V schneiden mit den Noten “befriedigend” und “ausreichend” ab.

Durch eine gute Beratung mehr über die Bewertung der einzelnen Anbieter erfahren

Auch das Institut für Vorsorge und Finanzplanung ermittelte im Oktober 2013 die besten klassischen und fondsgebundenen Rentenversicherungen. Die Untersuchung umfasst 148 Tarife von 61 Versicherungen, die anhand der Ratingbereiche Unternehmen, Rendite, Flexibilität, Transparenz und Service bewertet wurden.

Kündigung und Wechsel

Wer mit seiner aktuellen privaten Altersvorsorge unzufrieden ist, kann einen Wechsel in betracht ziehen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass sich ein solcher nur während der ersten fünf Jahre der Vertragslaufzeit lohnt. In dieser Zeit werden noch die Abschlusskosten getilgt und der Verlust bei einer Kündigung ist nicht so groß.

Verschiedene Auszahlungsmodelle auf der Checkliste

Beim Abschluss einer Rentenversicherung ist entscheidend, welches Auszahlungsmodell der Versicherungsnehmer wählt. Bei der Sofortrente wird nach einer Einmalzahlung sofort mit der Zahlung einer Leibrente begonnen. Üblicherweise wird jedoch eine Aufgeschobene Rentenversicherung abgeschlossen. Die Auszahlung der Rente beginnt erst nach einem vereinbarten Zeitraum. Der Kunde zahlt entweder einen Einmalbeitrag oder laufende Beiträge während der Aufschubzeit.

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Klassische Rentenversicherung

Die klassische Variante einer Rentenversicherung verspricht eine sichere, risikoarme Anlage des eingezahlten Geldes. Die Höhe der jährlichen Überschusszahlungen entscheidet mit, wie hoch die letztlich gezahlte Leibrente für den Versicherten ausfällt. Die Beitragszahlung verläuft meist dynamisch. Sowohl Dynamik als auch Beitragszahlung können in der Regel temporär ausgesetzt werden.

Fondsgebundene Rentenversicherung

Eine weniger solide dafür aber umso effektivere Form der Geldanlage in Rentenversicherungen bieten fondsgebundene Varianten. Hier fließen die Beiträge in Fonds, die vom Kunden selbst gewählt und bei Bedarf gewechselt werden können. Die Rendite ist bei positivem Verlauf um einiges höher als bei der klassischen Rentenversicherung, verspricht also auch eine wesentlich höhere Rente. Allerdings ist diese Form auch wesentlich riskanter.

Einschlüsse in die Rentenpolice

Die Basis einer Rentenversicherung ist die Leibrente für den Versicherungsnehmer. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit zusätzliche Vereinbarungen zu treffen. Besonders die Beitragsrückgewähr und der Hinterbliebenenschutz wirken sich allerdings negativ auf den Beitrag beziehungsweise die Rentenzahlung aus:

Kapitalwahlrecht

Für eine aufgeschobene Rentenversicherung gibt es die Option, statt einer monatlichen Rente eine einmalige Kapitalzahlung zu wählen. Diese entspricht dem kalkulierten Wert einer Leibrente.

Rentengarantiezeit

Unabhängig davon, ob der Versicherungsnehmer den Beginn des Rentenalters erlebt oder nicht, kann vereinbart werden, dass bis zum Ende der Rentengarantiezeit ein Teil der Leibrente ausgezahlt wird. Im Erlebensfall würde danach die Zahlung der eigentlichen Leibrente für den Inhaber des Vertrages beginnen.

Abgekürzte Leibrente

Die Rentenzahlung endet nicht mit dem Tod des Versicherten sondern zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt.

Beitragsrückgewähr

Hier kann die Rückerstattung der bereits gezahlten Beiträge im Todesfall vereinbart werden. Während der Aufschubzeit werden sämtliche Beiträge zurückgegeben, in der Rentenzeit lediglich die Beiträge abzüglich der schon ausgezahlten Summe.

Hinterbliebenenschutz

Im Todesfall während der Aufschubzeit kann eine Witwen- oder Waisenrente vereinbart werden um den Partner und Kinder, die noch Kindergeld bekommen, abzusichern.

Zusatzversicherungen vergleichsweise günstig

Trotz der vielfältigen Zusatzvereinbarungen innerhalb einer Versicherungspolice bleibt die private Rentenversicherung eine reine Altersrente. Erst die Zusatzversicherung eröffnen eine Vorsorge, die der gesetzlichen Rentenversicherung gleichkommt. Für den Verbraucher ist es durchaus auch interessant, die Testergebnisse der hierfür in Frage kommenden Versicherungen zu vergleichen. Zu den Zusatzversicherungen zur Rentenversicherung gehören:

  • Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung
  • Dread-Disease Vorsorge
  • Unfallversicherung
  • Witwen- und Waisenrente
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Gesundheitsprüfung

Von Seiten der Versicherung ist eine Prüfung der Gesundheit für den Abschluss einer Rentenversicherung unerheblich. Im Gegensatz zu vielen anderen Versicherungstypen kann diese jedoch Vorteile für den Kunden mit sich bringen. Im Falle einer ärztlich bestätigten verringerten Lebenserwartung sind Abmachungen über geringere Beitragszahlungen oder eine höhere Leibrente möglich. Auch eine private Pflegevorsorge ist essentiell geworden.

Riester-Rente

Die Riester-Rente hat einen Sonderstatus innerhalb der privaten Altersvorsorge, weil mit ihr eine staatlich Förderung einhergeht. Diese besteht vor allem in finanziellen Zulagen zu den regulären Beiträgen. Dazu gehören:

  • Grundzulage in Höhe von 154 Euro
  • Kinderzulage von bis zu 300 Euro (ja nach Alter des Kindes)
  • Berufseinsteiger-Bonus von 200 Euro
  • Garantierte Mindestrendite von 1,75 Prozent auf den Sparanteil

Rürup-Rente (Basisrente)

Auch die Rürup-Rente ist eine private Altersvorsorge mit staatlicher Förderung. Anders als die Riester-Rente richtet sie sich allerdings vornehmlich an Selbstständige und Freiberufler, die aus der gesetzlichen Altersvorsorge und somit auch aus der Riester-Rente ausgeschlossen sind. Die staatliche Förderung erfolgt durch Steuervergünstigungen während der Einzahlphase. Die Besonderheiten der Basisrente und Testergebnisse sind hier zu finden: http://www.altersvorsorgetest.com/riester-rente-test/

Für die Einkommenssteuererklärung

Auf der einen Seite gilt für die Einzahlphase, dass Beiträge aus nach 2005 abgeschlossenen Verträgen nicht mehr steuerlich getend gemacht werden können. Eine große Ausnahme ist hierbei natürlich die Rürup-Rente, deren staatliche Förderung im steuerlichen Vorteil liegt. Auf der anderen Seite wird alles zur Unfallabsicherung beschrieben.

Besteuerung der Leibrente

Auch die private Rente muss – wie die gesetzliche – nach Rentenbeginn versteuert werden. Je später der Auszahlungsbeginn festgelegt ist, desto niedriger fällt der steuerpflichtige Anteil einer Privatrente aus. Beginnt der Ruhestand beispielsweise mit 60 Jahren, so werden 22 Prozent der Rente versteuert. Beginnt die Auszahlung der Rente hingegen erst in einem Alter von 65 Jahren, werden nur noch 18 Prozent versteuert.

Private Rentenversicherungen Vergleichsberichte für 2017

Eine private Rentenversicherung ist in der heutigen Zeit fraglos unumgänglich geworden. Wer auch im Alter finanziell Abgesichert sein will, tut gut daran, frühzeitig mit dem Sparen zu beginnen. Welchem Versicherer kann man aber die persönliche Altersvorsorge anvertrauen? Ein Vergleich verschafft hier erste Einblicke. Wie der Test von Stiftung Warentest zeigt, ist es aber unbedingt notwendig, die genauen Vertragskonditionen engehend zu Prüfen. Nicht nur die Reentabilität, auch Flexibilität und Transparent spielen eine wichtige Rolle.

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Quellen und Verweise:

Auf Vergleichs-berichte.de: