Holz Geldanlage Test

Holz Geldanlagen Tests 2018 – Für Menschen, die ihr Geld sinnvoll und nachhaltig anlegen wollen, stellen Wald, Forst und Holz eine interessante Geldanlage dar. Anleger sollten jedoch aufpassen: Auch wenn eine hohe Rendite durchaus möglich ist, wird nur belohnt, wer einen langen Atem hat. Zudem ist Holz als Geldanlage auch mit einigen Risiken behaftet – und lohnt sich daher nicht für jeden. Mehr über Vor- und Nachteile eines Investments in den nachwachsenden Rohstoff erfahren Sie hier.

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Holz als Geldanlage Testberichte 2018: Welche Anlagemodelle es gibt

Doch wie funktioniert das Investment in Holz überhaupt? Hier gibt es verschiedene Modelle:

  • Direkt-Investment
  • Offener Fonds
  • Geschlossener Fonds
  • Holzaktien
  • Waldaktien

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Direkt-Investment mit hoher Rendite

Einer der bekanntesten Anbieter für Investitionen in Holz ist die Firma ForestFinance. Das Unternehmen mit Sitz in Panama und Bonn bietet beispielsweise den sogenannten Baumsparvertrag an. Für monatlich 33 Euro über einen Zeitraum von 25 Jahren kalkuliert das Unternehmen mit einer Rendite von 4-9 Prozent, also zwischen 1.000 und 4.000 Euro.Bei dem Baumsparvertrag sprechen Experten von einem sogenannten Direkt-Investment.

Erfahrungen zeigen: Langer Atem gefragt

Eine weitere Möglichkeit des Investments stellen Fonds dar. Hierbei wird unterschieden zwischen offenen und geschlossenen Fonds unterschieden. Bei geschlossenen Fonds wird zunächst Kapital gesammelt, um es anschließend in den Kauf und die Bewirtschaftung von Waldflächen zu investieren.Auch hier können Investoren nicht auf schnelle Renditen hoffen. Die erste Auszahlung erfolgt frühestens nach 10 Jahren, in aller Regel dauert es jedoch 20 Jahre.

Offene Fonds mit hoher Rendite

Offene Fonds streuen ihre Investments breiter. Sie investieren zwar auch in den Rohstoff selbst, erwerben aber zusätzlich Aktien, zum Beispiel von Holz verarbeitenden Unternehmen. Die Renditeerwartungen sind zwar niedriger, dafür aber auch die Risiken. Investoren können nämlich jederzeit aussteigen. Bei einer Laufzeit von 25 Jahren sind bis zu 10 Prozent Rendite drin.

Aktien weitere Möglichkeit des Holzinvestments

Eine weitere Möglichkeit in den nachwachsenden Rohstoff zu investieren, stellen Holzaktien oder Waldaktien dar. An der Börse werden viele Aktien von Forstwirtschaftskonzernen oder der holzverarbeitenden Industrie gehandelt, darunter auch viele traditionelle Unternehmen. Einer der internationalen Marktführer, die Weyerhauser AG aus den USA, besteht schon seit dem Jahr 1900. In der nachfolgenden Liste finden sich die zehn größten Waldaktien, ermittelt von der international führenden Rating-Agentur Standard & Poor’s.

Die zehn größten Wald-Aktien 2018, ermittelt von Standard & Poor’s

  • 1. Weyerhaeuser
    2. Rayonier Inc.
    3. Plum Creek Timber
    4. West Fraser Timber
    5. Potlach Corp.
    6. Packaging Corp. of America
    7. Meadwestvaco Corp.
    8. Svenska Cellulosa
    9. International Paper
    10. Golden Agri-Resources

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Der nachwachsende Rohstoff ist stark gefragt

Holz ist einer der traditionsreichsten Baustoffe, über die die Menschheit verfügt. Besonders im Verlaufe der letzten Jahre erlebt der nachwachsende Rohstoff aufgrund des steigenden ökologischen Bewusstseins eine Renaissance. Auch wenn Holz als Geldanlage für Großinvestoren schon lange ein Thema ist, ist das Waldinvestment erst in den vergangenen Jahren für Kleinanleger interessant geworden. Zahlreiche neue Produkte sind auf den Markt gekommen, die nun auch um die Gunst von kleinen Sparern buhlen.

Risiko steruen bei einer Anlage in Deutschland- Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten, aber wo

Die Nachfrage nach Holz ist im Laufe der vergangenen Jahre kontinuierlich gestiegen. Kein Wunder, ist der Stoff so vielfältig wie kein anderer. Holz deckt genauso alltägliche Bedürfnisse, ebenso werden daraus aber auch Luxusartikel hergestellt: Birken und Fichten liefern schnell nachwachsendes Brennholz. Aus Eichen werden Fässer für edlen Whiskey hergestellt, Edelholz wie Mahagoni oder Teak wird zur Herstellung von exklusiven Möbeln, Musikinstrumenten oder Tabakpfeifen verwendet.

Neuer Preisrekord, auch 2018 Steigerungen erwartet

Der Holzpreis in Deutschland ist in den vergangenen Jahren um 50 Prozent gestiegen. Denn die Nachfrage nach dem Rohstoff wird immer höher. Und das wird auch in Zukunft so bleiben – und zwar weltweit. „Allein durch das Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum – die UN geht davon aus, dass 2050 rund neun Milliarden Menschen die Welt bevölkern – wird mit einer Verdoppelung des Holzverbrauchs gerechnet.“, schreibt das Magazin Ökotest. Was es bei der Investition in Holz zu beachten gilt.

Erfahrungen zeigen- Risiko breit streuen

„Geldanlagen in ökologische und nachhaltige Projekte liegen im Trend.“, berichtet das Handelsblatt. Selbst wem das „grüne Depot“ besonders wichtig ist, der sollte sich jedoch nicht allein auf Waldinvestments verlassen, warnen Ratgeber zu diesem Thema einstimmig. „Wir würden niemals jemandem empfehlen, einen Großteil seines Vermögens in Waldinvestments anzulegen.“ rät auch Harry Assenmacher im Interview mit Focus Money. Er muss es wissen – schließlich ist er Geschäftsführer von ForestFinance, ein Unternehmen, dass sich auf diese Art der Investition spezialisiert hat. Bei der Geldanlage gilt es auch auf ökologisches Edelholz zu setzen. Weiteres zum Holz Geldanlage Test der Focus Money und von Finanztest, der Geldanlage in Panama, der Laufzeit beim Depot und welche Projekte wirklich nachhaltig sind auch unter der Seite Holz Vergleichen.

Waldinvestment und nachhältige Ertäge- Unabhängig von anderen Anlageformen

Besonders ratsam ist Holz als Geldanlage für Investoren, die ihr Risiko breit streuen wollen. Denn ein wichtiger Pluspunkt des Holzes sei, so die Finanzexperten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung „die nur geringe Korrelation der Holzpreise mit anderen Segmenten der Finanzmärkte.“ Es lohnt sich also durchaus, in Holz zu investieren. Aber eben nicht als einzige Anlageform, sondern als als eine Investition unter vielen. Auf jeden Fall ist der Rohstoff eine grüne und nachhaltige Alternative zur Spekulation mit Nahrungsmitteln.

Risiko laut Testberichten sollte nicht vernachlässigt werden

Auch wenn die Nachfrage steigt und Holz – egal ob zu Papier gepresst, im Haus verbaut oder im Kaminofen als Brennstoff – immer eine wichtige Rolle spielen wird: Das Investment ist laut Expertenmeinung keineswegs sicher. Wie immer wenn hohe Renditen versprochen werden, birgen Holzinvestments einige Risiken. Besonders unerfahrene Anleger sollten nicht den Fehler begehen, vorschnell in das „grüne Gold“ zu investieren.

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Bei Totalverlust ist das Geld weg wie Testanalysen zeigen

Die Angebote sind oft sehr komplex und auf dem Markt haben sich unter die seriösen Anbieter leider auch einige Schwarze Schafe gemischt. Zudem gibt es im Vergleich zu anderen Anlageformen sehr schwer kalkulierbare Risiken: Durch einen Schädlingsbefall kann im schlimmsten Fall der komplette Baumbestand vernichtet werden. Das investierte Geld ist bei Totalverlust komplett weg. Auch wenn dieses Szenario den Worst Case darstellt, sollten Anleger um dieses Risiko wissen.

Naturkatastrophen und politische Entwicklung

Auch Naturkatastrophen gehören zu den Risiken, die zum Verlust der Bäume führen können. Da viele Unternehmen im Ausland investieren – beispielsweise in Mitte- und Südamerika – gehören auch politische Aspekte zu den Unsicherheiten, die Anleger aushalten müssen. Klar ist: nachwachsenden Rohstoffen gehört die Zukunft. Waldinvestments sind jedoch meist sehr komplex und für Kleinanleger nicht einfach durchschaubar. Generell sollten Bedingungen des Investments genau studiert werden, auch ein unabhängiger Berater ist jedem Interessenten zu empfehlen.

Sichere Anlage oder doch nicht – Vorteile

  1. Nachfrage nach Holz steigt kontinuierlich: Seit 1960 hat sich der Holzverbrauch mehr als verdreifacht, die Preise steigen kontinuierlich
  2. Unabhängig von anderen Segmenten des Finanzmarktes
  3. Ermöglicht breite Risikostreuung
  4. Hohe Renditen sind möglich
Nachteile
  • Investition in nachwachsende Rohstoffe ist nur für Anleger mit langem Atem
  • Nicht geeignet als einzige Anlageform
  • Unübersichtlicher Markt, nicht jeder Anbieter ist seriös
  • Teilweise hohes Risiko

Hölzer Geldanlagen Testberichte

Holz und Wald lohnen sich als Geldanlage nicht für jeden Anleger. Die Rendite ist hoch, allerdings sind die Risiken nicht gering. Investoren müssen mit vielen Jahren Wartezeit rechnen, bevor Erträge ausgezahlt werden. Renditen um die zehn Prozent sind verlockend, doch das Investment in Holz ist komplex. Egal ob Direktinvestment, Fonds oder Aktien, Holz als Geldanlage setzt einen umfassend informierten Anleger voraus. Machen Sie auch hier den Holz Geldanlage Test.

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Quellen: