Festgeldanlage im Vergleich für 2017

„Geld sparen“ ist nach wie vor in der Wirtschaft aktuell und für nahezu jeden Verbraucher interessant. Leider gibt es jedoch genug Menschen, denen es schwer fällt, Monat für Monat mit Ihrem Geld auszukommen. So geben immer mehr Menschen monatlich mehr Geld aus als sie einnehmen. Warum eine sinnvolle Geldanlage wie zum Beispiel durch eine Festgeldanlage heutzutage besonders wichtig ist und wie die Wahl Ihrer Anlagenstrategie von Ihren persönlichen Zielen, der Anlagedauer, der Laufzeit, und vielem mehr abhängt, soll im Folgenden dargestellt werden.

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Definition der Festanlagen im Vergleichsbericht

Nehmen Sie einmal an, Sie haben am Ende des Monats Geld übrig, welches Sie in nächster Zeit nicht dringend brauchen. Ein Festgeldkonto ist in diesem Fall eine gute Möglichkeit, das Geld für einen Arbeiten zu lassen und es somit zu vermehren. Dazu müssen Sie sich bereits zu beginn darüber im Klaren sein wieviel Geld Sie investieren wollen und über welchen Zeitraum Sie dieses Geld nicht brauchen.

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So funktioniert es aktuell in 2017

Haben Sie einmal das Festgeldkonto eröffnet und Ihr Geld eingezahlt gibt es kein Zurück mehr. Sie müssen nun bis zur Fälligkeit warten, bis Sie wieder über Ihr Guthaben verfügen können. Ihr Geld ist sozusagen in der Bank „eingefroren“. Im Regelfall werden die Zinsen auch erst bei Fälligkeit ausgezahlt.

Zinsen & Erwartung für die nächsten Jahre aus der Prognose der Jahre 2015, 2016 & 2017

Beim Festgeld fallen die Zinsen folgernd aus der hohen Sicherheit sehr niedrig aus. Damit ist auch die Rendite eher übersichtlich. Hier gilt „Je länger, desto besser“; das heißt je länger Sie Ihr Geld anlegen, desto üppiger fällt die Rendite aus. Bei Einkünften oberhalb des Sparerpauschalbetrags müssen Sie Abgeltungsteuer zahlen, welche gut ein Viertel der gewonnenen Zinsen abschöpft.

Auswahl Kriterium – Zinsenvergleiche

Sie können in der Regel zwischen zwei Ausschüttungsvarianten unterscheiden, wobei eine besser für die Bank ist, als die andere. Zum einen können Sie sich die Zinsen während der Laufzeit ausschütten lassen. Die bis dahin gesammelten Zinsgutschriften werden dann nicht weiter verzinst. Falls Sie auf eine zwischenzeitliche Ausschüttung nicht angewiesen sind, können Sie sich die Zinsen andererseits auch am Ende der Laufzeit zusammen mit dem angesparten Guthaben auszahlen lassen. Bei dieser Variante muss Ihnen die Bank die gesammelten Zinsgutschriften weiter verzinsen.

Sicherheitsvergleich der Festgelder

Festgeldanlagen gelten als fast 100 Prozent sicher. Zum einen sorgen staatliche Einlagesicherungen und zum anderen freiwillige Mehrsicherungen für eine große Sicherheit. Gegen Inflation schützt allerdings ein Festgeldkonto oft nicht. Sie sollten daher darauf achten, dass die Verzinsung die Inflationsrate übersteigt. So müssen Sie keinen realen Kaufkraftverlust hinnehmen. Hier gilt im allgemeinen „Je länger die Bindung, desto höher das Inflationsrisiko“.

Auswahl Kriterium – Einlagesicherung

Festgeldanlagen unterliegen 100 prozentiger Einlagensicherung. In Deutschland existiert ein zweistufiges Sicherheitssystem, welches im Fall der Bankenpleite zum Einsatz kommt: Die europäische Union garantiert für Bankeinlagen – also auch Festgeldanlagen – innerhalb der EU bis 50.000 Euro zu 100 Prozent. Ab 2011 sogar bis zu 100.000 Euro.

weitere Sicherheiten 2017

Neben der gesetzlichen Einlagensicherung gibt es noch weitere Sicherheitsvorkehrungen von Banken und Sparkassen. Das bei weitem umfangreichste ist der sogenannte Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB). Mithilfe dieses können nun auch sechs und sieben-stellige Kapitaleinlagen abgesichert werden. Volksbanken, Sparkassen und Raiffeisenbanken bieten einen ähnlichen Service an.

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Auswahl Kriterium – Kosten

In der Regel erzeugt die Festgeldanlage für sich alleine gestellt keine Kosten. Sie bezahlen also nichts für die Kontoeröffnung, Kontoführung und Kontoauflösung. Auch hier ist wieder das Kleingedruckte zu beachten. Setzt eine Bank für die eine oder andere Überweisung auf ein Referenzkonto Gebühren an, sollten Sie nach anderen Angeboten oder Anbietern suchen; Jede Gebühr wirkt sich direkt negativ auf Ihre Rendite aus.

Liquidität und Flexibilität

Kurz und knapp: es gibt keine Liquidität. Ihr Geld wird sozusagen für die Dauer der Laufzeit „eingefroren“, es ist also für Sie unerreichbar. Lediglich die Zinsen können Sie sich, wenn vorher vereinbart, jährlich ausschütten lassen. Auch punkto Flexibilität schneiden Festgeldanlagen schlecht ab. Eine Änderung der Ratenhöhe zum Beispiel ist üblicherweise nicht möglich.

Transparenz in 2017

In Sachen Transparenz punktet die Festgeldanlage. Die Zinsen sind von Beginn an klar definiert und Sie können sich ausrechnen, wieviel Rendite ihnen die Festgeldanlage bringt. Das Festgeld ist also eine durchsichtige, verständliche Form der Geldanlage.

Focus Rechner

Die Festgeldanlagen von 40 Instituten wurden von Focus in 05/2013 verglichen. Die Auswahlkriterien sind dabei Analgebetrag (zwischen 5.000 und 1.000.000 Euro) und Anlagedauer (zwischen 3 Monate und 10 Jahre). Ebenfalls kann auf Online-Verfügbarkeit und Inbegriffene deutsche Einlagesicherung gefiltert werden. Die Filterung kann dementsprechend Ihren persönlichen Kriterien angepasst werden.

Focus Auswahl Bank

Auch wurde eine Kundenumfrage von Focus durchgeführt. Nach rund 54.000 Stimmen liegt die PSD Bank Hessen-Thüringen mit mehr als 1000 Stimmen weit voraus. Alle anderen Banken haben weniger als 200 Stimmen bekommen. Bezieht man sich allein auf die Institute des Festgeld-Vergleichs, so hat die DKB Deutsche Kreditbank AG die meisten Testsiege und comdirect mit einer 4.31 von 411 Stimmen die beste Bewertung. Erfahren Sie hier auch mehr zum Thema Girokonto für Studenten.

Direktbanken immer Besser

Festgeldanlagen können auch bei Direktbanken eröffnet werden. Eine Direktbank ist keine physische Bank in dem Sinne; sie hat keine Angestellte, denen man in einer Filiale gegenübersteht. Dennoch ist das Geld bei einer Direktbank genauso sicher, wie beispielsweise bei einer Volksbank. Die großen deutschen Direktbanken sind standardgemäß Mitglied beim Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken.

Abgeltungssteuer in 2017 nicht vergessen

Festgeldanlagen sind inbegriffen in der 25-prozentigen Abgeltungssteuer plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Aus diesem Grund ist es möglich, dass bis zu 28 Prozent des Zinsertrags verloren gehen. Die Abgeltungsteuer wird von den Banken direkt ans Finanzamt abgeführt. Erteilen Sie als Anleger Ihrer Bank jedoch zuvor einen Freistellungsauftrag bis zur vollen Höhe des Sparerpauschbetrags, bleiben Zinseinkünfte entsprechend bis zu 801 Euro abzugsfrei, bei Ehepaaren das Doppelte.

Festgeldanlagen im Vergleichsbericht in 2017

In der heutigen Zeit ist Sparen kaum noch wegzudenken. Eine Festgeldanlage bietet dabei eine Möglichkeit mit nahezu 100 Prozent Sicherheit sein Geld anzulegen. Die Kriterien, auf die Sie bei der Wahl eines Sparbriefes achten sollten, sind Rendite, Sicherheit, Kosten, Flexibilität, Liquidität und Transparenz. Auch Direktbanken sollten Sie bei Ihrer Auswahl nicht außer Acht lassen.

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Quellen und Verweise
  • Buch (Monographie) Gabriel Hopmeier. (2011): Erfolgreiche Geldanlage für Dummies. [S.l.]: Wiley-Vch Verlag Gmbh.